Elefantengras vom Hausberghof

 

 

Miscanthus ist ein wahres Wachstumswunder: In wenigen Monaten erreicht das Schilf drei bis gar vier Meter. In Deutschland kann eine besonders schnellwüchsige Varietät des Grases, Miscanthus x giganteus, unter günstigen Bedingungen pro Jahr biszu 15 Tonnen Trockenmasse pro Hektar produzieren.


Die getrockneten Halme des Miscanthus können als Brennstoff dienen. Der Brennwert von 2,5 Kilogramm Miscanthus entspricht in etwa dem von einem Kilogramm Heizöl - so können durch die Energieerzeugung von einem Hektar Miscanthus etwa 6.000 Kilogramm Heizöl eingespart werden. Miscanthus lässt sich auch zu Pressplatten verarbeiten, die dann als Dämmstoff beim Häuserbau eingesetzt werden könnten. In China wird aus dem Gras auch Papier hergestellt.

Der Vorteil von Miscanthus gegenüber den fossilen Brennstoffen wie etwa Heizöl ist seine positive Kohlendioxid-Bilanz. Die Pflanzen geben bei der Verbrennung nur so viel Kohlendioxid ab, wie sie vorher beim Wachsen aufgenommen haben.

  

 

 

Die Pflanzung erfolgt mit einem Rhizom je m² (= 10.000/ha).
Der Preis je Rhizom liegt bei ca. 20 Cent.
Miscanthus ist ein mehrjähriges Gras, es überlebt den Winter in Form eines Rhizoms (unterirdischer Spross). Im April treiben aus diesem unterirdischen Spross neue Triebe aus und bis zum November kann das Gras mehr als 3 Meter hoch werden. Im Winter trocknen die Stengel aus und werden im nächsten Februar oder März geerntet. Mit dem Austreiben der neuen Triebe im April beginnt der Kreislauf von vorne – bis zu 20 mal.

 

Miscanthus ist auch als Tiereinstreu hervorragend geeignet.

 

 Weiterführende Links:

http://de.wikipedia.org/wiki/Miscanthus

http://www.lwg.bayern.de/landespflege

http://www.miscanthus-portal.de/